Um Menschen dabei zu helfen ihren Stress zu minimieren gebe ich zurzeit im Raum Tulln für eine geringe Teilnehmerzahl Übungsabende. Hierbei erläutere ich kurz, was Stress ist und was er in uns auslöst. Nach einem gemütlichen Small Talk geht es weiter mit Stressabbauenden Übungen die Sie dann jederzeit daheim durchführen können.

Stress - Die Hauptursache aller Krankheiten

Dieser Artikel ist mein eigenes geistiges Eigentum und widerspiegelt meine langjährige Arbeit mit Klienten. Deswegen versuche ich es, so verständlich als möglich zu schreiben.

 

Um Stress zu verstehen, beginnen wir in der Evolution weit hinten, sprich vor etwa 200.000 Jahren.
So lange gibt es bereits den modernen Menschen der Gattung „Homosapiens“.
Doch was ist Stress? Für was ist der Stress gut? Ist Stress überhaupt gut? Einfach ausgedrückt und mit meinen Worten handelt es sich um nichts anderes als ein antrainiertes Überlebensmuster, dass der Körper selbstständig in gewissen lebensbedrohenden Situationen ausübt, um den Körper ein Überleben zu ermöglichen.

Dieses Muster hat er im Laufe der Evolution von Generation zu Generation weitergegeben. In Fachkreisen handelt es sich dabei um den „Flucht“ oder „Kampf“ Modus.

 

©2010-2017 Freak-Leopatra

 

Hierzu ein vereinfachtes Beispiel

Nehmen wir für dieses Beispiel den Mann her, der damals für die Jagd zuständig war. So streifte er durch die Natur, wo er verschiedenen Gefahren ausgesetzt war, also was passierte mit ihm und seinem Körper, wenn er auf einen Gegner oder für sich gefährliches Tier traf? Da die menschliche Reaktion auf Situationen im Vergleich zu unserem Unterbewussten um ein vielfaches länger dauert, übernimmt unser Körper bei gefährlichen Situationen das Kommando. Automatisch schaltet sich bei uns ein Modus ein, diese nennen wir den Kampf- oder Fluchtmodus.


Was passiert hierbei im Körper?

Es werden sofort Stresshormone (Adrenalin und Noradrenalin) ausgeschüttet, die die Herzfrequenz erhöhen, dadurch den Blutdruck erhöhen, die Sinnesorgane (Ohren, Nase, Augen) schärfen, die Atemfrequenz wird erhöht, Blut und somit die Muskeln werden mit Sauerstoff angereichert, der Körper geht in eine gewisse Spannung, um hier nur einige zu nennen. Was soviel bedeutet jede Energie die der Körper nicht benötigt, wie Verdauung, Darmfunktion wird im Prinzip ausgeschaltet. Die dadurch gewonnene Energie geht direkt in die dafür benötigten Extremitäten – Flucht, unterer Rücken und Beine, Kampf – oberer Rücken, Schulter, Arme.

Wenn der Mann nun dieses Zusammentreffen überlebt hat, ging er für gewöhnlich in die Entspannungsphase über, wie einer langen Rast oder einer gesunden Portion Schlaf. In dieser Erholungsphase baute er die Stresshormone und Säuren ab die produziert wurden.

 

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Der Mensch von heute

Wir stehen mit einer Vielzahl an Gedanken, Sorgen und Ängste auf. Sprich der Körper ist bereits am Morgen in Alarmbereitschaft. Dazu kommen eventuell noch Kinder, die nicht munter zu kriegen sind, ein Partner, der eventuell ein Morgenmuffel ist und schon bei jeder Kleinigkeit nörgelt. Schon haben wir eine Portion Stress. Da der Tag aber natürlich ein wenig länger dauert, geht es munter weiter mit dem Stress.

Wir stecken im Stau, dadurch kommen wir eventuell zu spät, in der Arbeit bekommen wir eine Arbeit nach der anderen zugeschanzt, wir müssen den Tag durcharbeiten ohne Pause. Dazu ernähren wir uns falsch, statt einer ausgewogenen Ernährung kommt ein obligatorisches Wurstsemmerl mit Cola oder Fast Food dazu, sprich uns liegt nicht nur die Arbeit schwer im Magen. Durch den Di-Stress den wir über den Tag verteilt hatten, ist die Energie nicht mehr im Magen zu suchen, sondern in den Extremitäten. Somit liegt uns das Essen schwer im Magen, was uns meistens Unbehagen beschert.

Zu der Arbeit die mir eventuell keinen Spaß macht, kommen noch Hiobsbotschaften über das Handy. Man wird permanent abgelenkt durch Medien und Elektronik. Nach der Arbeit geht es dann weiter zur wohl verdienten Ruhe, wenn da nicht wieder die Kinder oder der Partner wären die mich natürlich vermisst haben und den Abend mit mir verbringen wollen. Endlich ist Ruhe und man setzt sich entspannt zum Fernseher und reizt seine Sinne hier noch einmal bis zum Schlafen gehen ordentlich aus.

In der Zwischenzeit folgt noch ein Telefonat mit verschiedenen Freunden und Bekannten. Um 23:00 – 24:00 geht man dann erledigt und Müde ins Bett, wo man noch einmal die Sorgen und Ängste durchgeht die einem quälen, bis man letztendlich vor Erschöpfung einschläft.

 

An diesem Beispiel sieht man schön, dass der Mensch von heute unter Dauerstrom steht, was so viel heißt, der Körper wird mit Hormonen überschüttet, durch die andauernde Anspannung der Muskeln entsteht (Milch)Säure, dass der Körper meistens nicht abbauen kann, weil die Lymphen blockiert sind und ihre Arbeit deswegen nicht mehr vollkommen erfüllen können.
Somit fühlen wir uns von Tag zu Tag schlechter, wir übersäuern immer mehr, was bedeutet das Viren und Bakterien im Körper gedeihen können und unser Immunsystem permanent arbeiten muss, um diese Angriffe abzuwehren.
 

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Unterschied zwischen Disstress und Eustress

Disstress  - ( „Dis“ oder „Dys“ griechische Vorsilbe für  „schlecht, mies“. ) Negative Stressoren sind Reize (real oder eingebildet), die wir als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd empfinden. Stress führt immer zu einer stark erhöhten Anspannung des Körpers, hierbei werden bestimmte Neurotransmitter und Hormone,  z. B.  Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet. Umso länger dieser Stress anhält, führt dies zu einer Abnahme der Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit, einfach ausgedrückt wir schädigen uns und unseren Körper. Doch ohne diesem Stress- bzw. Erregungsmuster (Kampf- und Fluchtmodus), wäre ein Überleben in bestimmten Situationen nicht möglich. 

 Mit gewissen  Copingstrategien  (vom  englischen :  to cope with = "bewältigen", "überwinden") kann hier vorbeugend entgegengewirkt werden.

 

 

Eustress - („eu“ griechische Vorsilbe für „wohl, gut, richtig, leicht“) werden diejenigen Stressoren bezeichnet, welche vom Organismus zwar belastend, jedoch durchaus positiv empfunden werden und in weiterer Folge uns positiv beeinflussen. Er erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit unseres Körpers. Eustress tritt auf, wenn wir motiviert an Leistungen gehen und dabei auch Glücksmomente erfahren. Das heißt, im Gegensatz zum Disstress wirkt sich Eustress auch bei häufigem, langfristigem Auftreten positiv auf die psychische oder physische Funktionsfähigkeit eines Organismus aus.

 

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Unterschied von psychischen und physischen Stress.

 

Wenn man Publikationen, Artikeln, psychologische Zeitschriften liest oder selbst bei meinem Kurs zum Burn-out & Prophylaxentrainer, lernt man immer über unterschiedliche Stressfaktoren.
Für mich persönlich gibt es hauptsächlich 2 Faktoren.

1. Psychisch – dieses schließt mit ein, geistigen und emotionalen Stress sowie die Prägungsphase, die jeder als Kind durchmachte.
2. Physisch – dieses schließt körperliche disbalancen (Behinderungen, Narben, Operationen u.v.m.) wie auch chemische Eigenschaften (Nahrung, Toxen, u.v.m.) mit ein.

 

Der Unterschied zwischen den beiden Faktoren ist, dass der psychische Stress oftmals unerkannt und unbehandelt bleibt. Das führt dazu, dass die Energiereserven des Körpers allmählich abnehmen, was zu einem gesundheitlichen Zusammenbruch bis hin zu ernsthaften Erkrankungen führen kann. Somit ist dieser unsichtbare psychische Stress für mich der gefährlichere.

 

Was sind die Symptome von psychischen Stress?

 

Hierbei unterscheide ich zwischen psychologische und körperliche Symptome.

 

Körperliche Anzeichen könnten sein:

  • Allergien, Asthma
  • Appetitlosigkeit, Fresssucht und Magersucht
  • Ausschlag und Nesselsucht (allg. Hautprobleme)
  • Bluthochdruck
  • Dehydratation
  • Erschöpfung, Abgeschlagenheit
  • Fettleibigkeit, Überessen
  • Feuchte Hände, kalte Hände und/oder Füße
  • Gelenk- und Rückenschmerzen
  • Geschwüre
  • Herzklopfen, Herzrasen
  • Magersucht
  • Muskelverspannung, -schmerzen, -krämpfe
  • Nägelkauen, Zappelphilipp,
  • Nervosität, Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Schwindelgefühle
  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Übermäßiger Konsum von Alkohol und Drogen
  • Unsicherheit, Tremor, Ticks, Zuckungen
  • Zähneknirschen

 

 

Psychologische Anzeichen könnten sein:

  • Angst (Platzangst, Verlustangst u. v. m.), ADD, ADHS
  • Energieschwankungen
  • Emotionale Erschöpfung bis hin zur Überforderung
  • Feindseligkeit
  • Fehlzeiten (häufiges Fehlen in der Arbeit, Schule usw.)
  • Gedächtnisverlust
  • Gefühl von Überlastung
  • Hilf- und Hoffnungslosigkeit
  • Humorlos
  • Launenhaft
  • Motivationslos
  • Reizbarkeit
  • Sorge
  • kein oder mangelndes Selbstwertgefühl
  • Traurigkeit
  • Wut, Zorn

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Literatur

Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an Energie. Und der größte Energieräuber ist mentaler und emotionaler Stress, den ich für die Hauptursache aller Krankheiten erachte.

Stress entzieht uns Energie in einem so starken Ausmaß, dass dem Immunsystem jede Möglichkeit genommen wird, zuverlässig zu funktionieren. „Die einzige Antwort auf Stress“ ist ein Buch der Hoffnung, und Doktor Coldwell möchte die Leser zu verstehen geben, das immer Hoffnung besteht, egal wie Schlimm ihre gesundheitliche Situation im Moment ist. Die Reise zu dauerhaften Gesundheit kann schon heute beginnen ..............................

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