Allgemeines

Ätherische Öle (ebenfalls: etherische Öle, [etherartig, wie Ether flüchtig]) sind natürliche aromatische Verbindungen, in Samen, Rinden, Stängeln, Wurzeln, Blüten und anderen Pflanzenteilen. Kurz gesagt sind sie ölige, leicht verdampfende Extrakte aus Pflanzen oder Pflanzenteilen, die einen starken, charakteristischen Geruch haben. Somit können sie für uns einerseits angenehm, als auch andererseits intensiv riechen. Sobald Sie an einem Rosenstrauch, einem Lavendelfeld, einer frisch geschnittenen Minze riechen, so haben sie die einzigartige Eigenschaft der ätherischen Öle erlebt. Ätherische Öle können Ihre Stimmung aufhellen und verbessern, Ihre Sinne beruhigen sowie intensive Gefühle hervorrufen.

 

Hochqualitative Ätherische Öle die für die Therapie eingesetzt werden können, werden meist mittels Dampfdestillation bei möglichst geringer Hitzeeinwirkung unter Druck aus dem Pflanzenmaterial gewonnen. Hierbei gehen diese ätherischen Öle in den Wasserdampf über. Nachdem das Dampfgemisch abgekühlt ist, wird das Öl von Wasser getrennt. Somit wird das Öl in seiner reinsten Form gewonnen. Hier spielen viele Faktoren (Temperatur, Druck, Hitze etc.) eine große Rolle um eine höchstmögliche Qualität zu gewinnen. Doch nicht nur das Verfahren spielt eine große Rolle, auch die Herkunft, die sorgfältige Auswahl der Pflanzen und Pflanzenteile, sowie der richtige Zeitpunkt der Ernte, spielen maßgeblich eine Rolle in der Qualität der Öle.

 

 

Seit Anbeginn der Zeit arbeiten Menschen mit Pflanzen, Kräutern und Pflanzenessenzen. Bereits im alten Ägypten wurden aromatische Pflanzen zu medizinischen sowie kosmetischen Zwecken verwendet. Auch die hohen Priester verwendeten diese Pflanzen für die Einbalsamierung ihrer Verstorbenen.

 

 

Der griechische Arzt Hippokrates von Kos (* um 460 v. Chr. Auf Kos; † um 370 v. Chr. in Larisa, Thessalien) wohl der berühmteste Arzt des Altertums, führte schon damals in seinen Schriften, eine Vielzahl von Heilpflanzen an.

 

Einige Zitate von Hippokrates, die an Wert nicht verloren haben:

 

„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im inneren eines jeden von uns liegt.“

 

„Eure Nahrung sei Eure Medizin und Eure Medizin Eure Nahrung.“

Die nächste Berühmtheit die sich intensiv mit Pflanzen beschäftigte, war die Benediktinerin Hildegard von Bingen (* 1098 in Bermersheim vor der Höhe (Ort der Taufkirche) oder in Niederhosenbach (damaliger Wohnsitz des Vaters Hildebrecht von Hosenbach); † 17. September 1179 im Kloster Rupertsberg bei Bingen am Rhein). Sie verfasste schon damals sehr viele schriftliche Werke (in einer Zeit, in denen es Frauen untersagt war, lesen und schreiben zu lernen) bezüglich Pflanzen und ihrer Heilkräfte.

 

Nach 1150 verfasste Hildegard Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum (Das Buch von den Geheimnissen der verschiedenen Naturen der Geschöpfe). Nachfolgend wurde das Werk in zwei eigenständige Schriften aufgeteilt: Causae et curae (Ursachen und Heilungen) ist ein Buch über die Entstehung und Behandlung von verschiedenen Krankheiten. Das zweite der naturkundlichen Werke heißt heute Physica.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts begannen Forscher in der westlichen Welt, die alten Überlieferungen mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen.
Der Franzose René-Maurice Gattefossé wird wegen seiner umfangreichen Forschungen als der Vater der modernen Aromatherapie angesehen; jedoch erst mit dem Buch "Aromatherapie" von Dr. Jean Valnet rückte die Aromatherapie langsam in die öffentliche Aufmerksamkeit. Valnet war sich der Nachteile der modernen Medikamente und Antibiotika bewusst. Durch die schädlichen Nebenwirkungen sowie die Notwendigkeit höherer Dosierungen, wandte er sich immer mehr den ätherischen Ölen als natürliche Alternative zu.


Robert B. Tisserand überarbeitete das Buch von Gattefossé und brachte es 1993 neu heraus. Er war ausschlaggebend daran beteiligt, dass Informationen über die positive Wirkung ätherischer Öle und deren therapeutische Nutzbarkeit der breiten Öffentlichkeit bekannt wird.

 

Gerade in den letzten Jahren wenden sich zunehmend Ärzte und Therapeuten den therapeutischen ätherischen Ölen zum alternativmedizinischen oder komplimentärmedizinischen Einsatz zu. Es gibt laufend neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse über die erstaunlichen positiven Wirkungen der Öle. Und wir stehen erst am Anfang der Erforschung. Immer mehr Menschen suchen nach Alternativen, eigenverantwortlich für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu sorgen.

Herkunft und Ernte

Ätherische Öle welche die erwartete Wirkung entfalten können, müssen eine hohe Konzentration dieser wirksamen Stoffe enthalten. Das geschieht dann, wenn die Pflanzen optimale Wachstumsbedingungen haben, nämlich die richtigen klimatischen Bedingungen, die richtige Bodenbeschaffenheit und auch die richtige Behandlung sowie Pflege, was bedeutet keinen Einsatz von Pestiziden oder Kunstdünger.

Die Ernte muss zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, nämlich dann, wenn die Wirkstoffkonzentration am höchsten ist.

Was darf ein hochwertiges Öl kosten?

Ein gutes ätherisches Öl in therapeutischer Qualität hat seinen Preis, es muss auch seinen Preis haben.
Wenn Sie irgendwo ein "günstiges" Öl angeboten bekommen, lassen Sie die Finger davon. Diese Öle sind verdünnt, gestreckt, von minderer Qualität. Es sind ätherische Öle von zahlreichen Herstellern auf dem Markt, leider ist der Großteil minderwertige Ware.

Wenn Sie schon einmal auf einem Feld mitgearbeitet haben, stundenlang gebückt Unkraut gejätet oder bei sengender Sommerhitze geerntet haben, dabei die Finger zerschnitten und von Insekten zerstochen wurden, dann können Sie sich  eventuell vorstellen, welche Arbeit dahinter steckt, die Pflanzen anzubauen und zu ernten.

 

Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Substanzen. Um ein Kilo Öl zu gewinnen braucht es oft hunderte oder tausende Kilo Pflanzenmaterial, z.B. 7 Tonnen Melissenkraut oder 150 Kilo Zimtrinde.

Ein weiterer Punkt ist die Gewinnung des ätherischen Öls. Durch zu hohen Druck oder zu hohe Temparaturen oder chemische Beimengungen werden viele Öle kostenoptimiert gewonnen, dabei gehen jedoch die Bestandteile, welche den therapeutischen Nutzen bringen, verloren. Solche Öle mögen vielleicht noch gut riechen, aber die Wirkung ist dahin.

Ätherische Öle sind hochkonzentriert. In einem Tropfen Öl befinden sich so viele Moleküle, dass jede einzelne Ihrer ca. 100 Billionen Körperellen davon etwas abkriegt.


Ein Tropfen Pfefferminzöl entspricht in etwa 28 Tassen Pfefferminztee.

 

Falls Sie Fragen bezüglich ätherischer Öle haben:

Welche die bessere Firma ist.

Welches Öl tut mir gut?

Was kosten gute Öle?

Wo bekomme ich ein therapeutisches ätherisches Öl?

 

 

Wichtiger Hinweis: 
Hiermit wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den im Rahmen des Gewerbes für Humanenergetik durchgeführten energetischen Therapien um keine medizinischen Behandlungen handelt. Bitte beachten Sie, dass der Besuch dieser Seite nicht den Besuch beim Arzt ersetzen kann. Suchen Sie unbedingt einen Arzt auf, wenn Sie unklare oder ernsthafte gesundheitliche Beschwerden haben!

Die Kinesiologie, Dunkelfeldmikroskopie, AromaTouch, Vitalfeldtechnologie sowie Joalis-Entgiftung sind eigenständige Methoden zur Gesundheitsförderung und sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Sie sind daher kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose / Therapie, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung.

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